Kategorie: Gefühlswelt

Like mother like father

Es ist mal wieder so weit. Ich schaffe es zwar oftmals monatelang meine Empörung im Zaum zu halten, aber irgendwann bricht sie aus mir heraus und entlädt sich meist in einem blumigen Monolog über Geschlechterrollen, Arbeitsteilung und fehlende Gleichberechtigung im Allgemeinen. Kürzlich las ich dieses Interview in der FAZ, in dem sich Geschlechterforscherin Paula-Irene Villa zu den Themen Erwerbstätigkeit bei Müttern und die Mühen der geteilten Elternschaft äußert, und nickte dabei ununterbrochen.  Weiterlesen

Giving birth die Zweite

Nichts im Leben ist für eine Frau (und wahrscheinlich auch für einen Mann) so einschneidend wie eine Geburt. Ich hatte davon nun jetzt schon zwei und bin immer noch unheimlich fasziniert davon, zu was unsere Körper in der Lage sind. Da wächst ein richtiger kleiner Mensch in dir heran und du alleine trägst dafür Sorge, dass er ordentlich gedeiht. Und wenn es dann so weit ist, kommt dieser kleine Mensch schwuppdiwupp (naja, mal mehr, mal weniger) durch eine winzige Körperöffnung raus. Weiterlesen

Das Ding mit den Geschlechtern

Eines der absoluten Lieblingswörter meiner Tochter ist „Bagger“. Schon seit einer ganzen Weile üben diese Fahrzeuge eine unheimliche Faszination auf sie aus. Vor ein paar Wochen war in ihrer Welt zwar noch alles, was so auf einer Baustelle rumstand oder orange war, ein „Bagger“ inzwischen kann sie allerdings auch „Planierraupe“ sagen und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir bald sämtliche Baustellenfahrzeuge voneinander unterscheiden können. Diese Vorlieben, der fehlende Haarwuchs und mein Hang zu gedeckten Farben sorgen häufig dafür, dass sie konsequent und trotz mehrmaligen Namenserwähnungen für einen Jungen gehalten wird. Weiterlesen

#afterbabybody vs. #bodypositivity

Ich hatte niemals Probleme mit meinem Körper, ungelogen, niemals… aber wieso auch? In meiner Jugend habe ich Volleyball und Beachvolleyball gespielt, war am Wochenende gerne ununterbrochen tanzen und auch sonst eigentlich immer auf Achse. Nach meinem Abitur habe ich angefangen dual zu studieren und auch wenn ich dadurch keine Zeit mehr für Mannschaftssport hatte, hat mein Job im Einzelhandel mich doch definitiv auf Trab gehalten. An dem Tag, an dem ich meinen Freund kennenlernte, trug ich bauchfrei und eine unglaublich hoch geschnittene Jeans ohne einen Funken Elasthan. Dieses Outfit war tatsächlich so etwas wie eine Uniform für mich zur damaligen Zeit. Warum ich euch das erzähle? Nun ja, weil es so nicht mehr ist, wie ihr euch vielleicht denken könnt… Weiterlesen

1ste Liebe

Hätte mir jemand vor drei Jahren erzählt, dass ich heute mit einem wundervollen Mann, einem Hund und einer einzigartigen Tochter in einer kuscheligen Wohnung in Berlin lebe und mit kugelrundem Bauch vor dem Laptop sitze und Zeilen für meinen Blog tippe, ich hätte ihm einen Vogel gezeigt. Vor drei Jahren war ich nämlich gerade erst nach Berlin gezogen, aktives Tinder-Mitglied und ständig auf Achse. Ich habe gefeiert, gedated und gearbeitet – vielleicht nicht ganz in der Reihenfolge aber doch ziemlich konsequent. Zwar war es schon immer mein Kleinmädchentraum früh Mama zu werden, aber erstens ging der Mutterschaft in dieser Fantasie eine langjährige Partnerschaft inklusive Hochzeit voran und zweitens: wer hält ernsthaft an solchen abstrusen Träumen fest? Tja… was soll ich sagen, manchmal schlägt das Schicksal einfach mal richtig zu, wirft alle deine Pläne über den Haufen und krempelt dein Leben einmal komplett um. Weiterlesen

Finally online!

Nach einigen Stunden harter Arbeit, nach unzähligen Verzweiflungstaten und nach Jubelschreien, wenn die Verzweiflung dann dem Erfolg gewichen ist, ist Poumpou endlich online! Es war unglaublich aufregend die Seite wachsen zu sehen, die ersten Beiträge zu erstellen und am finalen Look zu basteln. Bis hierher war der Weg allerdings recht leicht, denn die einzigen Menschen, die ich mit meiner Idee überzeugen musste, waren einige Freunde, mein herzallerliebster Super-Freund und natürlich ich selbst. Ich möchte nicht sagen, dass diese Kritiker einfach zufrieden zu stellen sind, aber da mich jeder einzelne ziemlich gut kennt, haben sie sich doch von meiner eigenen Euphorie anstecken lassen. Umso gespannter bin ich nun natürlich wie die Seite bei euch ankommt, was ihr dazu zu sagen habt, ob es euch gefällt, wo ihr Kritikpunkte seht und natürlich am aller wichtigsten: was ihr euch wünscht. Ich freue mich so sehr auf euer Feedback und darauf die kleine Poumpou-Reise gemeinsam mit euch zu starten! Cheers!