Vorweihnachts-Glück von 1 bis 24

Im Winter liebe ich nichts so sehr wie die Vorweihnachtszeit. Weihnachtsmärkte, Tannenbaum aussuchen, aufstellen und schmücken, Plätzchen backen und last but not least: der Adventskalender. Jahrelang habe ich mich jeden Tag im Dezember darauf gefreut morgens ein neues Säckchen zu öffnen und es gab tatsächlich nicht ein einziges Jahr, in dem ich nicht entweder selbst einen Kalender hatte oder einen für meine Kinder vorbereitet habe. Letztes Jahr habe ich selbst Hand angelegt und gebastelt, was das Zeug hält. Das war dieses Jahr eigentlich auch wieder geplant, aber dann entschied ich mich doch anders. Der Aufwand zu groß, die Zeit zu knapp, die Alternative zu schön – und so darf nun das Modell „in the Woods“ von Fabelab bei uns einziehen und uns die Vorweihnachtszeit versüßen.

Befüllt wird er bei uns mit Schokolade und allerhand Krimskrams. Ich habe wie immer ein bisschen was für euch gesammelt, die Links findet ihr unten. Am genialsten finde ich den Partypack Knete von Play-Doh. Hätte ich den vor ein paar Monaten schon gefunden, hätte ich ihn schon für den Kindergeburtstag gekauft, denn die Knete ist bei uns der absolute Hit! Ich weiß auch, dass ich damit direkt ins Schwarze treffe. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich wirklich alle 15 Dosen verwursteln will oder dann doch mal ab und an etwas anderes in das Säckchen packe.

Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, aber hier steht malen hoch im Kurs. Ob mit Filzstiften, Fingerfarben oder einfachen Buntstiften, daher habe ich von allem etwas in den Kalender gepackt. Ich bin gespannt, ob unsere Große die Fingerfarben gleich als solche erkennt. Mit denen werden wir dann nämlich die Weihnachtsgeschenke für Omas und Tanten machen. Zwei Fliegen mit einer Klappe, also.

Da wir unseren Töchtern dieses Jahr nichts zu Weihnachten schenken, fällt der Adventskalender ein kleines bisschen großzügiger aus. Daher findet sich darin auch beispielsweise ein Hubschrauber von Brio, allerdings dann zum Nikolaus.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass unsere Große mit der Flut an Geschenken, die sie von Omas und Opas und ihrer Tante und Cousine bekommt, einfach nicht wirklich klar kommt. Von ihrem letzten Geburtstag haben wir noch ganze drei Geschenke übrig, für die ihre Aufmerksamkeit nicht mehr reichte. Daher machen wir es dieses Jahr einfach mal anders.

Der Plan ist die Säckchen am Weihnachtsbaum aufzuhängen, denn auch der zieht bei uns schon Ende November ein, damit wir ein bisschen etwas von ihm haben. Wir feiern Weihnachten ganz traditionell bei den Omas, die natürlich ihrerseits immer schöne Bäume aufstellen. Ich fand es allerdings unheimlich schade keinen eigenen zu haben, besonders seit ich Kinder habe, denn immerhin bringt ein Tannenbaum einen erst richtig in Weihnachtsstimmung, oder nicht?

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