What to wear… on rainy days

Wir lieben den Regen… oder zumindest das, was davon übrig bleibt. Seit die Erbse laufen kann, springt sie durch sämtliche Pfützen, die ihre Wege kreuzen. Und ehrlich gesagt, tue ich das inzwischen auch wieder gerne. Die Welt durch Kinderaugen wahrzunehmen ist für mich so eine Art Therapie. Daher bin ich unglaublich glücklich, dass wir so nah am Plänterwald wohnen und uns jederzeit ein bisschen Natur in den Alltag holen können. Auch wenn jedes Landkind wohl laut auflacht, über das, was hier in Berlin als Wald bezeichnet wird, bedeutet es für uns Natur pur. 

Im Frühjahr schauen wir zu wie sich die Knospen bilden und wie das Leben in den Wald zurückkehrt. Ihr glaubt gar nicht wie viele Spechte hier leben – zauberhaft.

Im Sommer suchen wir hier Ruhe und Schatten. Regelmäßig dürfen wir dann den Hund aus der Spree ziehen, denn der liebt Wasser für sein Leben gern, kann aber nicht weiter denken als bis zu dem Sprung hinein.

Gerade entdecken wir hier auch den Herbst für uns. Letztes Jahr haben wir Blätter gesammelt, die wir getrocknet und gepresst haben. Dieses Jahr arbeiten wir mit Hochdruck daran den lautesten Knallerbsen-Knall der Welt zu machen, bisher leider noch mit mäßigem Erfolg. Das A&O für solche tollen Ausflüge ist übrigens gute Regenkleidung, die bei uns immer im Doppelpack gekauft wird: ein Set kommt zur Tagesmutter, eines bleibt bei uns. Daher gibt es hier auch die allererste Kleidungstradition unserer Familiengeschichte: rote Gummistiefel. Die Erbse liebt sie und zieht sie regelmäßig zuhause an, höchst selbstständig. Inzwischen habe ich das vierte Paar gekauft. Natürlich nicht, weil sie kaputt gehen, sondern weil die Füße der Erbse eben wachsen, aber sie sich ein Leben ohne ihre roten „Siefel“ nicht mehr vorstellen kann.

Ich frage mich, ob wir uns dieses Jahr wohl noch einmal gefütterte Gummistiefel zulegen werden. Letztes Jahr hatten wir ein Paar, aber damals war die Kleine ja noch Laufanfänger und tat sich ein wenig schwer damit. Ich werde mir das wohl noch ein Weilchen durch den Kopf gehen lassen, obwohl ich bei den Modellen von Bisgaard schon schwach werden könnte:

Außerdem wichtig: passende Regenhose und -jacke. Hier haben wir auch schon ein paar Marken durch getestet und hängen geblieben bin ich wie so oft (gerade bei Outdoor-Bekleidung) bei Mini A Ture. Die Hose lässt sich ziemlich easy verstellen, muss also nicht ständig neu gekauft werden. Das Modell hier trägt die Erbse nun seit über einem Jahr. Auch was die Regenjacken betrifft, haben wir schon einiges durch probiert und ehrlich gesagt: sie waren alle gut. Auch dieses vergleichsweise günstige Modell hier von erfüllt seinen Zweck. Von so ziemlich allen Marken könnt ihr auch wirklich schöne Sets kaufen, die dann aus Hose und Jacke bestehen. Besonders von CeLaVi und Mikk-Line gibt es hier richtig schöne Farben, finde ich, und meistens kostet das Set so viel wie ein Stück einzeln. Es lohnt sich also, auch wenn ich persönlich es schöner finde, wenn Hose und Jacke unterschiedliche Farben haben.

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