Der Stubenwagen

Heute zeige ich euch wieder einmal einen kleinen Teil des ziemlich ausgeprägten Nestbaus, der mich diese Schwangerschaft gepackt hat: der Stubenwagen. Wie viele von euch schon wissen, schlafen Säuglinge in der Regel noch sehr viel, dafür aber sehr unregelmäßig. Tagsüber hat Johanna mich die ersten Wochen sogar regelrecht gelangweilt, weil sie die meiste Zeit die Äuglein fest geschlossen hielt. Die Kleinen scheinen da auch recht schmerzfrei zu sein… ob Trage, Couch, im Auto oder im Kinderwagen – Johanna ist einfach immer und überall eingeschlafen, sobald sie müde war. Für die Schlafphasen am Tag haben wir daher einen wunderschönen alten Stubenwagen, in dem schon mein Freund und Johanna gelegen haben. Dieses Mal habe ich ihn allerdings mit einigen Dingen ausgestattet, die ich bei Johanna vermisst habe und das möchte ich euch heute zeigen.

Zunächst einmal habe ich händeringend nach einer schönen Bettschlange gesucht, die sich leicht verbiegen lässt und trotzdem Papas, Mamas und Schwestern davon abhält sich auf das Baby zu rollen. Ich habe natürlich nichts gefunden, was mir gefallen hat, also habe ich kurzerhand aus einer großen Portion Stoffresten und ein bisschen Baumwollfüllung selbst eine gezaubert. Da Baby Nummer zwei genau wie Johanna, mein Freund und ich in der Nacht mit in unserem Familienbett schlafen wird, bin ich wirklich froh diese Schlange zumindest als kleine Barriere zu haben. Und nein, ich habe keine Angst davor, dass wir nachts über sie rollen werden, aber so hat sie doch zumindest einen kleinen Rückzugsraum, der nur ihr alleine gehört.

Punkt Nummer zwei und drei auf der Wishlist waren eine graue Babydecke aus reiner Baumwolle sowie ein passender Schlafsack aus ebenfalls leichten Materialien. Bei Johanna hatten wir auch schon traumhafte Babydecken, allerdings waren diese ziemlich flauschig, teilweise auch mit einem Wollanteil und das war bei 30°C einfach eine ziemlich schwitzige Angelegenheit. Als großer Fan von Musselin war recht schnell klar, dass der Schlafsack von Numero 74 sein sollte, die Decke haben wir dann noch rein zufällig gefunden und ich hab keine Ahnung von welcher Marke sie ist.

Last but not least gibt es noch zwei Kleinigkeiten, die Baby Nummer zwei gleich von Anfang an zum Kuscheln oder Spielen beigelegt bekommt: das selbstgemachte Knistertuch, für das ich euch ja schon ein DIY gepostet habe und eine kleine gehäkelte Rassel, an der ich einfach nicht vorbei gehen konnte. Und für alle, die noch ein wenig mehr Inspiration brauchen, habe ich wie immer ein paar Sachen zusammen gesucht:

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