Bücher für die ersten Jahre Pt. I

Bücher lesen ist in dieser Familie so eine Sache. Papa tut es gar nicht, lediglich Baseball-Statistiken und diverse wissenschaftliche Artikel können sein Interesse wecken. Und wenn er sich dann mal vertieft hat, kann es ewig dauern bis er fertig ist. Ich für meinen Teil habe schon das ein oder andere Buch verschlungen, komme seitdem ich Mama bin aber kaum noch zum Lesen und kann mich auch irgendwie nicht mehr so in die Wörter fallen lassen wie früher. Trotzdem ist es mir unheimlich wichtig, dass unsere Tochter schon früh mit der Magie in Verbindung kommt, die sich entfaltet, wenn man eine Seite umblättert. Leider hat das anfangs irgendwie überhaupt nicht geklappt, daher war ich quasi ununterbrochen auf der Suche nach inspirierender Lektüre für eine Einjährige… und ich bin fündig geworden!

Ich muss zugeben, ein wenig getrickst habe ich schon, denn ihre erste Buchbegeisterung verdanken wir keinen wundervollen Illustrationen oder lyrischen Ergüssen, sondern dem Klang eines Dudelsacks, aber das gehört dazu, oder? Die Soundbücher von Sauerländer haben wir im Buchladen unseres Vertrauens (an alle Berliner: Ebert und Weber in der Falckensteinstraße haben eine wundervolle Auswahl) gefunden und seitdem gesammelt. Inzwischen habe ich sogar eines nochmal gekauft, weil es so sehr geliebt wurde, dass diverse Knöpfe nicht mehr funktionierten. Die Auswahl reicht hier von Fahrzeugen über Naturgeräuschen und Vögeln (hier lernen sogar Mama und Papa noch etwas) bis hin zu klassischer Musik. Die Illustrationen von Marion Billet sind super kindgerecht und begeistern inzwischen nicht nur mich, sondern endlich auch unsere kleine Tochter.

Nachdem Johanna nun einmal ihre Liebe für Bücher entdeckt hatte, konnte ich ihr auch endlich das kleine Häschen schmackhaft machen, das mein Herz bei Dussmann im Sturm erobert hatte.  Inzwischen gibt es drei Bücher über den kleinen Hasen von Jörg Mühle und in jedem einzelnen ist Mitarbeit gefragt. Ob es nun pusten ist oder Ohren kraulen, das kleine Häschen begeistert die Kleinen und wird bei uns nun jeden Abend mindestens dreimal getröstet.

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